Chronik

 

1574 - 1924 Seitenanfang

Herr Eduard Tack hat in langjähriger Arbeit (2009 - 2011) die Chronik der Schützen ausgearbeitet. In einem interessanten Vortrag stellte Herr Tack fest, dass die Schützen von jetzt auf gleich nicht 86 Jahre alt, sondern um 351 Jahre älter geworden waren. Belegbare Unterlagen (Güterverzeichnis des Kirchspiels Linz von 1574) hatten ergeben, dass es schon im Jahre 1574 in Leubsdorf Schützen gab, so dass der Verein im Jahre 2014 auf 440 Jahre Schützenwesen zurückblicken kann.

Zweifellos hat schon vorher ein Schützenverein bestanden, denn beim Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften wird sogar das Datum 1489 genannt. Dies lässt sich allerdings nicht anhand von Unterlagen belegen.

1925 - 1999

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Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Leubsdorf - Rhein e. V. nennt ein zweites Datum, nämlich den 12. Februar 1925 als ihr Wiedergründungsjahr.

An diesem Tag trafen sich, nach unserem Protokollbuch, 34 Männer, um die Sebastianus Schützengesellschaft Leubsdorf zu gründen. (Protokoll der ersten Sitzung) Danach beschloss die Versammlung, am Sonntag, den 15.02.1925 im Lokal Hilarius Schütz die nächste Versammlung durchzuführen. Neue Mitglieder werden nur mit 2/3 Mehrheit der Versammlung und einer Aufnahmegebühr von 3,- Mark aufgenommen. Als Vereinsdiener wurde Hubert Prangenberg gewonnen. In der Lokalfrage wurde sich dahingehend geeinigt, dass die Gesellschaft jedes Jahr am 1. Februar das Lokal wechselt. Die infrage kommenden Wirte einigten sich durch Losentscheid.

Herr Vorsteher Fassbender erklärte sich bereit, mit der B.A.G. (Basalt Aktien Gesellschaft) in Bezug auf den Schießstand Rücksprache zu nehmen. Danach schloss der 1. Vorsitzende Johann Wagner die Versammlung mit einem 3fachen Hoch auf die hoffentlich mit Erfolg gegründete Schützengesellschaft. In der Folgezeit wurden als wichtigste Gerätschaften als erstes Vereinsabzeichen (leider sind davon keine mehr vorhanden) und Schützenhüte angeschafft.

Das erste Schützenfest fand am Fronleichnamstag 1925 statt. Die Schützen nahmen regen Anteil an der Prozession und am frühen Nachmittag gab Präses, Pastor Raber den ersten Schuss auf den Königsvogel ab. Aus dem spannenden Wettbewerb ging Johann Ehlen als erster Schützenkönig der Gesellschaft hervor. Der am darauf folgenden Sonntag stattfindende Königsball bescherte den Schützen ein volles Haus und eine zufriedenstellende Einnahme.

Am 24. Januar 1926 beging der Verein sein erstes Patronatsfest mit Reliquienverehrung, an dem die Mitglieder, wie auch heute noch üblich, alle teilnehmen sollten. Im Mai 1926 wurde beschlossen, an den Kirmes- und Fronleichnamsprozessionen geschlossen teilzunehmen, den Himmel durch 4 Schützen (mit Gewehr) zu begleiten und die Prozessionsmusik an Fronleichnam zu stellen.

Bei unentschuldigtem Fehlen auf einer Versammlung hatte das Mitglied 50 Pfennig, bei einem Festzug 1,- Mark Strafe zu zahlen.

Alle Vereinsmitglieder hatten für die Arbeit einen Extrabeitrag zu leisten; es stand ihnen jedoch frei, anstelle des Beitrages einen halben Tag am Schießstand zu arbeiten.

An den Schützenfesten in den 20er und 30er Jahren nahmen vielfach die befreundeten Bruderschaften aus Frorath, Rheinbrohl, Bad Hönningen und Dattenberg teil. Jährlich wurden zwei bis drei Preisschießen durchgeführt, die sich einer regen Beteiligung durch Schützen und Bevölkerung erfreuten. Das Patronatsfest 1930 musste laut ministeriellem Verbot - ein Grund ist nicht bekannt - ohne Musik stattfinden.

Am 23.02.1930 wurde auf Vereinsbeschluss ein Fahnenfond zur Anschaffung einer Fahne angelegt und schon am 01. Juni 1930 konnte die Fahne feierlich geweiht werden. Laut Protokollbuch kündigten Böllerschüsse und ein imposanter Fackelzug am Vorabend schon die feierliche Einweihung der neuen Fahne an. Am Nachmittag um 2 Uhr waren sämtliche Ortsvereine und der Hubertus Schützenverein Rheinbrohl mit ihren Fahnen der Einladung gefolgt. Sie begleiteten die neue Fahne und Herrn Pastor Raber zur Kirche, wo dieser die Weihe der Fahne vornahm. Nach einer kürzeren Andacht begann dann der Festzug durch den Ort von Böllerschüssen und schönstem Wetter begleitet.

In Bezug auf die Haftpflicht schloss sich der Verein dem mittelrheinischen Schützenbund an und trat 1932 der Erzbruderschaft bei. In Anbetracht der wirtschaftlichen Not musste das Schützenfest 1932 ausfallen und der Beitrag wurde für alle erwerbslosen Mitglieder gesenkt. Laut Protokollbuch wurden trotz der Notlage vieler Mitglieder die Feste des Vereins ausgiebig gefeiert. Erst zu vorgerückter Stunde trennte man sich sehr ungern und den Teilnehmern blieben die erlebten Stunden unvergesslich.

Zum 10jährigen Stiftungsfest wurde auf Versammlungsbeschluss eine Königskette beschafft. Die Mitglieder stifteten für diese Kette alte Münzen.

Am Fronleichnamstag 1935 feierte der junge Verein sein 10jähriges Stiftungs- und Schützenfest. Die Königswürde errang Josef Schneider dem damit die Ehre zuteil wurde, die neue Königskette als Erster zu tragen. Der dauernd herniederprasselnde Regen hielt am Abend viele Mitglieder und Freunde ab, den Königsball zu besuchen.

Weil das Wetter den Schützen öfter übel mitgespielt hatte, wurden die Schützen im Ort bald in "Räänbröder" umbenannt, - ein Name, der sich auch heute noch hartnäckig hält und von den Schützen schmunzelnd akzeptiert wird.

Höhepunkt des Vereinslebens waren früher und sind es auch heute noch neben den Schützenfesten, die alljährlich im Januar stattfindenden Patronatsfeste mit gemeinschaftlichem Kirchgang, Reliquienverehrung und Sebastianusessen. Das Schützenfest, welches schon seit Jahren am Fronleichnamstag stattfand, musste 1936 um 2 Wochen verschoben und mit dem Kriegerverein zusammen gefeiert werden, weil der Vereinswirt die versprochene Musik nicht stellte.

1937 musste der Schießplatz instand gesetzt werden. Die Kosten teilten sich die am Platz beteiligten Vereine, Schützen, Kriegerverein, Deutsche Jugendkraft und Junggesellen. Auf der Generalversammlung am 30.01.1938 wurden der 1. Vorsitzende Karl Konzen zum Ehrenvorsitzenden und Heinrich Ehlen zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Mitte 1938 erließ die Regierung des 3. Reiches neue Vorschriften für den Schützenverband, die die Vereinsarbeit erschwerten. Unter anderem sollte der Junggesellenverein in den Schützenverein eingegliedert werden, was scheinbar beiden Vereinen nicht sonderlich gefiel. In der Folgezeit wurde auf mehreren Versammlungen über die Fortsetzung des Vereinslebens gesprochen, es konnte aber keine Einigkeit erzielt werden, daher beschlossen die Schützen am 17. Dezember 1938, den Verein vorläufig aufzuheben.

Infolge der Kriegs- und Nachkriegszeit ruhte das Vereinsleben bis zum 17.06.1951.

An diesem Tag trafen sich die alten Mitglieder mit weiteren Interessenten im Lokal Winzerverein, um das Leben der Schützenbruderschaft wieder zu aktivieren. Pfarrer Lellmann hob im Laufe der Versammlung die Aufgaben der Bruderschaft hervor und betonte die Verpflichtung, die jeder christliche Mann zur Aufrechterhaltung alter Traditionen und tiefer Heimatverbundenheit habe. Die Worte des Pfarrers wurden von den Anwesenden mit tiefem Ernst aufgenommen.

Zum Bezirksschützenfest im August 1952 in Leubsdorf stiftete der Verein dem Bezirk eine Wanderkette, die heute noch ausgeschossen wird.

Am 16. Februar 1954 wurde zwischen der Basalt AG Linz und der St. Sebastianus Schützenbruderschaft sowie dem Junggesellenverein Leubsdorf ein neuer Pachtvertrag abgeschlossen. Der Pachtpreis betrug 10,- DM, also für jeden Verein 5,- DM. Im Kündigungsfalle waren die Pächter verpflichtet, alle errichteten Anlagen und Einrichtungen innerhalb von 8 Tagen zu beseitigen.

In der Generalversammlung 1955 wurde die Frage, ob aus Sparsamkeitsgründen die Marschmusik am Sebastianustag ausfallen soll, abgelehnt. Weil das Vereinslokal Hoppen noch unter den Nachwehen des Rheinhochwassers stand, musste im Winzerverein gefeiert werden. Der neue Präses, Pastor Kirchhoff, wurde dort vom Vorsitzenden Johann Hömig herzlich begrüßt und in die Reihen der Schützen eingeführt und willkommen geheißen. Daraufhin dankte Pastor Kirchhoff den Schützen und betonte, dass er sich in diesem Kreis sehr wohlfühlen wird.

Für die Anschaffung von KK-Gewehren gaben die Schützen dem Verein zinslose Darlehen, auf deren Rückgabe später meistens verzichtet wurde.

Zum 30. Schützenfest am 07.08.1955 hatte der Verein auch alle Nachbarbruderschaften eingeladen. Das Ariendorfer Tambourcorps spielte zum Kirchgang am Kirmessonntag 1956 zum Preis von 30,- DM plus einer Flasche Bier pro Spieler. Am Fronleichnamstag 1956 spielte erstmals öffentlich die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Leubsdorf, die auch zum Schützenfest am 12.08.1956 zum Preis von 60,- DM, einschließlich dicker Trommel, verpflichtet wurde. Tanzmusik und sonstige Unkosten stellte der jeweilige Vereinswirt, die Schützen zahlten 1,- DM fürs Tanzen.

In der Versammlung vom 14.04.1956 wurde einstimmig beschlossen, dass sich die Namensgebung der St. Sebastianus-Schützengesellschaft in St. Sebastianus Schützenbruderschaft ändert.

Beim Patronatsfest 1957 stellten die Schützen mit Franz Josef Honnef und Manfred Thiel die Messdiener. Das Patronatsessen für die Mitglieder wurde aus der Vereinskasse bezahlt.

Auf der Generalversammlung 1958 beschloss man einstimmig, Mitglieder mit 1,- DM Strafe zu belegen, welche an folgenden Veranstaltungen fehlten: Generalversammlung, Kirmes (sonntags und dienstags), Fronleichnam, Schützenfest und Sebastianustag. Ferner beschloss man dem jeweiligen Schützenkönig 50,- DM zur Verfügung zu stellen und beim Abholen der Königin sollte ein Glas Wein kredenzt werden.

Bau der Schützenhalle von 1963 bis 1967. In dieser Zeit wurde die Schützenhalle geplant, gebaut und immer wieder erweitert.

Aus heute nicht mehr erkennbaren Gründen sind die Protokolle von Januar 1973 bis März 1976 trotz intensiver Nachforschung nicht mehr auffindbar.

Nach 3 Jahren ohne Protokolle, lesen wir 1976, dass die Munitionskosten für das Königsschießen am Schützenfest auf alle Schützen umgelegt wurde. Das Patronatsfest 1977 wurde in sehr feierlichem Rahmen durchgeführt. Nach Abholung des Präses, Pastor Biesel, spielte die Feuerwehrkapelle in der Kirche die Deutsche Messe von Schubert.

Am 24.03.1977, aus Anlass seines 85. Geburtstages, stiftete unser Ehrenmajor Alfred Flesche dem Verein eine neue Donnerbüchse (Königsgewehr). Beim Bezirksschützenfest in Hammerstein konnten Heinz-Johann Ehlen, Willi Schmidt und Werner Ehlen nach langer Zeit wieder einmal die Bezirkswanderkette nach Leubsdorf holen. Auch das Patronatsfest 1978 ist für unseren Verein erwähnenswert. Seit Jahren forderte der Verband, Frauen und Mädchen in die Reihen der Schützen aufzunehmen. Erstmals nahmen in Leubsdorf 6 Mädchen als Jungschützen am Festzug teil und es wurden die Herren der St. Sebastianus Bruderschaft zusammen mit dem Präses im Pfarrhaus zur weiteren Gestaltung des Tages abgeholt.

Ab 10.07.1978 werden wir als eingetragener Verein beim Registergericht Neuwied geführt und am 01.01.1979 erhielten wir vom Finanzamt Neuwied die Anerkennung auf Gemeinnützigkeit.

Auf der Mitgliederversammlung am 23. Juli 1979 musste, was viele Mitglieder schon befürchtet hatten, der Kauf des Schießplatzes besprochen werden, weil die Basalt AG den Platz verkaufen wollte und der Verein den Urzustand des Geländes hätte herstellen müssen. Der Kaufpreis betrug ca. 32.000,- DM. Die Mitglieder stimmten dem Kauf zu und am 10.09.1979 besiegelten Brudermeister Hörsch und Hauptmann Preiß vor Notar Jungblut in Neuwied den Kauf mit ihrer Unterschrift.

In dieser Zeit kam es dem Verein sehr gelegen, dass Schützenbruder Heinz Schwarz die Schützen zu einem zünftigen Waldfest an seinem Fischweiher einlud und dafür 200 l Bier stiftete.

1982 landeten unsere Sportschützen beim Kreispokalschießen in Bad Hönningen einen grandiosen Sieg mit bis heute nicht erreichten 328 Ringen.

Schlimme Hochwasser vor Kirmes und vor Fronleichnam suchten 1983 unser Vereinslokal "Zur Traube" heim, doch auch im noch feuchten Saal wurden zünftige Frühschoppen abgehalten. Zum Schützenfest 1984 stiftete Werner Ehlen unseren Jungschützen eine Schwenkfahne, die während der Schützenmesse feierlich eingesegnet wurde. Am 14. Januar 1987 konnten wir unsere Vereinsfahne nach über zweimonatiger Renovierungszeit wieder in Empfang nehmen.

Am 28.09.1991 landete unser Schützenbruder Uwe Iserhardt den bis dahin höchsten Sieg für unseren Verein. Aus dem spannendem Wettkampf in Gütersloh konnte er als Diözesankönig der Diözese Trier gefeiert werden und diese Würde erstmals in unseren kleinen Verein holen. Das daraufhin am 20.10.1991 in Leubsdorf durchgeführte Diözesankönigsfest wurde trotz anstrengender Arbeit aller Mitglieder bei schönstem Herbstwetter eine gelungene Veranstaltung.

Für das Europakönigsschießen am 19. September 1992 in Genk hatten sich Werner Ehlen und Uwe Iserhardt qualifiziert. Die Schützen hatten für den 20.09.1992 ihren Ausflug nach Genk gebucht, um dort am Festzug teilzunehmen und eventuell einen Leubsdorfer Europakönig zu feiern. Nachdem Uwe Iserhardt die Vorrunde des Schießens gut überstanden hatte, zeigte er Nervenstärke und holte mit einem gekonnten Schuss den Vogel von der Stange. Im Festzug am Sonntag wurde er von vielen Tausend Zuschauern als höchster Repräsentant der Europäischen Schützen gefeiert.

Um den Europakönig auch in der Heimat würdevoll zu ehren, richtete die Schützenbruderschaft Leubsdorf am 03. und 04. April 1993 ein Europakönigsfest, an dem weit über 1000 Schützen aus ganz Europa teilnahmen, aus. Wie sehr dieses Fest der Freundschaft und Völkerverständigung diente und unseren Verein über die Grenzen hinaus bekannt machte, zeigt sich noch heute, denn voller Stolz trägt man unser Festabzeichen.

Am 13.09.1997 feierte unser Mitglied Heinz-Johann Ehlen in der Schützenhalle seinen 60. Geburtstag. Zuvor hieß es für ihn jedoch als amtierender Bezirkskönig am Bundeskönigsschießen in Coesfeld teilzunehmen. Eine kleine Abordnung unserer Schützen begleitete ihn dorthin. Gleich nach dem Schießen ging es aber wieder heim nach Leubsdorf, wo die Geburtstagsfeier starten sollte. Uwe Iserhardt und Mario Kröll war es vorbehalten, der Siegerehrung beizuwohnen und einen eventuellen Sieg sofort nach Leubsdorf zu melden.

Kurz vor 18.00 Uhr war es soweit. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte konnten wir einen Diözesankönig feiern und durften einige Wochen später bei schönstem Wetter das zweite Diözesankönigsfest unserer Vereinsgeschichte, an dem auch das Bundeskönigspaar Heinz und Christa Franken teilnahm, ausrichten.

ab 2000 Seitenanfang

Ab 1988 standen wieder umfangreiche Renovierungsarbeiten an der Schützenhalle und ihrer Toilettenanlage an, die im Jubiläumsjahr 2000 abgeschlossen wurden.

Am 18.09.2004 gelang es unserem Mitglied und amtierenden Bezirkskönig Horst Winkelbach, getreu dem Motto: "Aller guten Dinge sind drei", erneut einen Diözesankönig - beim 52. Bundeskönigsschießen in Korschenbroich - in unsere Schützenbruderschaft zu holen. Einige Wochen später wurde bei strahlendem Sonnenschein das Diözesankönigsfest zum 3. Mal in unserer Gemeinde gefeiert. 

Am 10.10.2010 fand in Kurtscheid, Bezirk Wied, das diesjährige Kreiskönigs-und pokalschießen statt. Nach dem Ausschießen der Pokale, folgte dann um 17:00 Uhr das Kreiskönigsschießen. Traditionell fing das Schießen mit dem Kopf an. Dieser fiel nach 57 Schuss. Dem nicht genug, in der langen Tradition des Kreiskönigsschießens erlag erstmals der ganze Vogel der Treffsicherheit eines Königs: unser Schützenkönigs Stefan Rieke hatte diesen im Gesamten aus der Befestigung befreit. Verwundert schauten alle angetretenen Könige auf den am Boden liegenden Königsvogel. Nach langen und intensiven Beratungen entschied die Kommission, dass der Kreiskönig nunmehr ermittelt sei. Stefan Rieke ist somit der Kreiskönig des Kreis Neuwied 2010 und der vierte Kreiskönig unserer Bruderschaft.

Am 23.01.2011 anlässlich unseres Patronatsfestes begrüßte Brudermeister Manfred Lorscheid die Anwesenden und kündigte für den Anschluss an das Essen eine Überraschung und einigen Ehrungen an. Nach dem vorzüglichen Patronatsessen war es dann soweit: Herr Eduard Tack hatte in langjähriger Arbeit die Chronik der Schützen ausgearbeitet, er wurde als Überraschungsgast angekündigt, und ihm wurde das Wort erteilt, um über das Ergebnis zu berichten. In dem ca. zwanzigminütigen interessanten Vortrag stellte Herr Tack fest, dass die Schützen von jetzt auf gleich nicht 86 Jahre alt, sondern um 351Jahre älter geworden waren. Belegbare Unterlagen hatten ergeben, dass es schon im Jahre 1574 in Leubsdorf Schützen gab, so dass der Verein im Jahre 2014 auf 440 Jahre Schützenwesen zurückblicken kann. Für seine Ausführungen und die geleistete Arbeit dankten Brudermeister Manfred Lorscheid und Major Werner Ehlen, Herrn Tack ganz herzlich und zeichneten ihn mit dem Silbernen Verdienstkreuz der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften aus und überreichten ihm für seine Frau einen Blumenstrauß. Danach dankten Brudermeister und Major den Vereinsmitgliedern, Staatsminister a. D. Heinz Schwarz und Schützenbruder Klaus Küsters für 60jährige Vereinstreue und überreichten ihnen Urkunde und Ehrennadel. Guido Knopp wurde auf Beschluss des Vorstandes zum Oberleutnant befördert und Jörg Weidenbach erhielt das Silberne Verdienstkreuz für seine Vorstandsarbeit als stellvertretender Kassierer. Für 15jährige Vorstandsarbeit als Kassierer erhielt Stefan Rieke vom Major und Bundesmeister des Bezirks Linz-Neuwied, Werner Ehlen den Hohen Bruderschaftsorden, den ebenfalls Alexander Knopp für 13jährige Vorstandsarbeit als Fähnrich und Webmaster sowie Initiator der Vereinschronik erhielt. Major und Brudermeister dankten allen Geehrten und wünschten, dass sie sich weiterhin für den Verein einsetzen, sich dort wohl fühlen und ihm die Treue halten. An diesem Tag wurde auch erstmalig in der Vereinsgeschichte eine Mitgliederbefragung gestartet. Anhand eines Fragebogens soll allen Mitgliedern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Wünsche und Anregungen an den Vorstand anonym mitzuteilen.

Seit nunmehr 20 Jahren besteht die enge Freundschaft und Verbundenheit unserer Schützenbruderschaft mit der St. Hubertus Schützengesellschaft Rhöndorf. Dies nahm der Rhöndorfer Präsident Peter Profittlich am 19.08.2012 zum Anlass, uns im Namen seiner Bruderschaft eine vom Kommandeur Hans Günter Haas selbst entworfene und gezeichnete Ehrenscheibe als Geschenk zu überreichen. Diese hat einen Ehrenplatz in unserer Schützenhalle erhalten.

Am 01.06.2013 hat erstmalig in der Geschichte unserer Bruderschaft ein Schützenbruder die Kaiserwürde beim Königsschießen erlangt. Werner Ehlen ist der erste Kaiser unserer Schützenbruderschaft. Kaiser können in unserer Schützenbruderschaft nur die Schützenschwestern oder der Schützenbrüder werden, die schon zuvor dreimal die Königinnen- oder Königswürde erlangt haben.

Am 04.12.2013 wurde die Satzung der Bruderschaft einstimmig geändert. Zu den markantesten Änderungen gehören die Führung der Jahreszahlen 1574 und 1925, als auch die Verkleinerung des Vorstandes von 10 auf 7 Personen.

Am 26.01.2014 startete die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Leubsdorf - Rhein 1574/1925 e.V. mit dem ersten Highlight des 440jährigen Jubiläums, dem Patronatsfest (Sebastianuskirmes). Nach dem feierlichen Hochamt mit Reliquienverehrung und dem Festzug zeichneten der Brudermeister Alexander Knopp und der Hauptmann Jörg Weidenbach die Vereinsmitglieder Marius Hömig für 10 Jahre und Werner Ehlen, Willi Effern und Bruno Nies für 40 Jahre Vereinstreue aus. Nun bat der Brudermeister das Mitglied Manfred Lorscheid nach vorne. In seiner Laudatio würdigte Alexander Knopp das unermüdliche Engagement und zeigte auf, dass der Geehrte insgesamt 36 Jahre Vorstandsarbeit leistete, davon 12 Jahre als Schriftführer und 24 Jahre als Brudermeister. Ferner wurden zahlreiche Änderungen bzw. Umbaumaßnahmen an und in der Schützenhalle von ihm verantwortet und vorangetrieben. Aus den vorstehenden Gründen wurde ihm unter großem Applaus aller Gäste die Ehrenbrudermeisterwürde verliehen. Sichtlich gerührt nahm Manfred Lorscheid die Urkunde und den Ehrenbrudermeisterorden als äußeres Zeichen seiner Würde entgegen. Auch dankte der Brudermeister der Ehefrau Paula Lorscheid mit einem Blumenstrauß für die Unterstützung ihres Mannes, ohne die sein Engagement nur schwer möglich gewesen wäre. Brudermeister und Hauptmann dankten allen Geehrten und wünschten, dass sie sich weiterhin für den Verein einsetzen, sich dort wohl fühlen und ihm die Treue halten.

Am 22.06.2014 fand unser jährliches Schützenfest als Schützen- und Stiftungsfest anlässlich des 440jährigen Bestehens unserer Schützenbruderschaft statt. Aus dem Schießen am Vortag war Manfred Lorscheid als neuer König hervorgegangen. Wir konnten jede Menge Schützen aus unserem Bezirk, aus Rhöndorf und erstmalig die Andreas Hofer - Hubertus Jäger aus Düsseldorf begrüßen. Auch fanden viele Honoratioren aus dem Bereich der regionalen und überregionalen Politik den Weg zu uns. Es war ein gut besuchter und sehr harmonischer Tag.

Das Bezirksbundesfest am 02. und 03.08.2014 fand bei strahlendem Sonnenschein in der Leubsdorfer Schützenhalle statt. Manfred Lorscheid errang mit 27 Ringen die Bezirkskönigswürde. Somit ist zum achten Mal ein Leubsdorfer Schützenbruder König unseres Bezirks Linz-Neuwied geworden. Die Krönung fand in einer feierlichen Krönungsmesse in der Schützenhalle mit 170 Kirchenbesuchern statt. Ein Hochamt in der Schützenhalle war nie zuvor so gut besucht.

Am 13. und 14.12.2014 fand erstmalig eine Weihnachtstour statt. Diese ging ins weihnachtliche Düsseldorf. Dort wurden wir von unseren Freunden der Andreas Hofer - Hubertus Jäger Düsseldorf herzlich begrüßt und hervorragend betreut. Es gab eine Stadtführung mit Weihnachtsmarkt und anschließendem leckeren Essen im Brauhaus Schumacher, wo der Abend toll ausklang. Am anderen Tag waren wir noch mal in der City zum verkaufsoffenen Sonntag. Dort mussten wir feststellten, dass eine Herrenhandtasche, egal wie schön oder auch nicht, mit 17.000 Euro für einen Schützen zu teuer ist. Danach ging es ab in die Bahn und zurück nach Hause.

Am 04.06.2015 startete die Schützenbruderschaft in ihr Schützenfest. An dem Fronleichnamstag wurde neben den Schießwettbewerben auch das Königsschießen durchgeführt. Erstmals seit langer Zeit erreichte zur Freude vieler Mitglieder, mit Sebastian Stümper, wieder ein jüngeres Mitglied die Königswürde. Am darauffolgenden Samstag wurde dann, nach der schönen Krönungsmesse, der traditionelle Königsball gefeiert. Im Mittelpunkt stand unser neues Königspaar Meike Gerhardt und Sebastian Stümper. Zur Ehren der Beiden fanden sich sehr viele Schützen aus dem Bezirk, aber auch viele Leubsdorfer in der Schützenhalle ein. Es war ein sehr schöner und gelungener Abend.

Am 24.01.2016 startete die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Leubsdorf - Rhein 1574/1925 e.V. mit dem Patronatsfest (Sebastianuskirmes) in das neue Schützenjahr. Pünktlich um 10:15 Uhr setzte sich der Festzug in Richtung unseres Königspaares Maike Gerhardt und Sebastian Stümper in Bewegung, um anschließend den Vertreter der Sebastianus Bruderschaft, Karl Sroka, an der Burg zum gemeinsamen Kirchgang abzuholen. Nach der feierliche heilige Messe mit Reliquienverehrung ging es im Festzug zur Schützenhalle. Der Brudermeister Alexander Knopp begrüßte eine große Zahl von Mitgliedern und Gästen. Nach dem Essen folgten einige Ehrungen. Der Brudermeister sowie der Hauptmann Jörg Weidenbach zeichneten die Vereinsmitglieder Klaus Küsters und Staatsminister a. D. Heinz Schwarz für ein nicht allzu häufiges, aber sehr schönes Jubiläum von 65 Jahren Vereinszugehörigkeit aus. Es sollten auch noch Arnold Geueke für 40 Jahre und Fiona Martin-Delgado für 10 Jahre Vereinstreue geehrt werden. Leider waren beide Jubilare verhindert. Die Ehrungen wurden bei nächster Gelegenheit umgehend nachgeholt. Im Folgenden wurde Frank Heidgen zu seiner großen Überraschung für seinen unermüdlichen Einsatz für die St. Seb. Schützenbruderschaft das Silberne Verdienstkreuz des Bundes der Historischen deutschen Schützenbruderschaft verliehen. Der Brudermeister hob in seiner Laudatio hervor, dass ohne seinen Einsatz vieles in der Schützenhalle nicht so schnell und zum Wohl der Schützenbruderschaft umgesetzt worden wäre. Brudermeister und Hauptmann dankten allen Geehrten und wünschten, dass sie sich weiterhin für den Verein einsetzen, sich dort wohl fühlen und ihm die Treue halten. Nach Kaffee und Kuchen wurde die reichhaltige Tombola verlost. Der Oberleutnant Guido Knopp, der die Tombola leitete, wies darauf hin, dass das Ehrenmitglied Werner Ehlen dieses Jahr zum 30sten Mal die Tombola alleine eingesammelt und verantwortet hat. Er überreicht ihm im Namen des Vorstandes eine Flasche Champagner. Herr Ehlen war sichtlich überrascht und sehr erfreut.

Am 27.04.2016 wurde uns durch den caritativen Ausschuss des Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e. V. ein Altkleidersammelcontainer übergeben. Dieser wurde unsererseits am Schützenhaus aufgestellt. Die Container werden in einer Kooperation zwischen dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und den Maltesern zur Verfügung gestellt. Der Erlös aus den Kleider -und Schuhspenden wird unsererseits der Palliativstation des Malteserkrankenhauses in Bonn zur Verfügung gestellt. 

Am 22.01.2017 startete die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Leubsdorf -Rhein 1574/1925 e.V. mit dem Patronatsfest (Sebastianuskirmes) in das neue Schützenjahr. Pünktlich um 11.00 Uhr zelebrierte Pfarrer Christian Scheinost, Bezirkspräses und Präses der Schützenbruderschaft, unter Mitwirkung des Kirchenchors Cäcilia eine feierliche heilige Messe mit anschließender Reliquien-verehrung. Danach ging es mit den Schützen und dem Junggesellenverein unter Begleitung des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Leubsdorf im Festzug zur Schützenhalle. Dort spielte dann der Musikzug noch einige schöne Ständchen.  Vor dem Mittagessen begrüßte Brudermeister Alexander Knopp eine große Zahl von Mitgliedern und Gästen. Er wünschte allen nach dem Tischgebet einen guten Appetit und kündigte für den Anschluss an das Essen einige Ehrungen an. Nach dem Essen folgten die angekündigten Ehrungen. Der Brudermeister sowie der Hauptmann Jörg Weidenbach zeichneten Elke Gräf und Johann Becker für je 40 Jahre Vereinszugehörigkeit aus. Darüber hinaus stehen noch Ehrungen an für 10jährige Mitgliedschaft (Maribelle Martin-Delgado), für 25jährige Mitgliedschaft  (Mario Kröll) und für 40jährige Mitgliedschaft (Martin Haardt, Heinz-Werner Hömig und Erich Schumacher). Die Ehrungen wurden zeitnah nachgeholt.  

Am 26.03.2017 fand in Leubsdorf der Bezirksjungschützentag 2017 des Bezirks Linz -Neuwied statt. Nach einem tollen und fairen Wettkampf gingen bei den Schülerschützen Til Lorscheid und bei den Jungschützen Sebastian Heidgen als Bezirksschülerprinz - und Jugendprinz hervor. Beide gehören zu unserer Bruderschaft. Somit stellt erstmalig in der Geschichte unserer Schützenbruderschaft alle 3 Majestäten des Bezirks Linz-Neuwied.

Seit dem 20.01.2018 hat die St. Seb. Schützenbruderschaft die Patenschaft für Stolpersteine der Familie Daniel und Adele Faber und Sohn Abraham Günter in der Bachstraße in Leubsdorf übernommen. Aufgabe ist es, das Ansehen der nach Auschwitz ermordeten Familie Faber aufrecht zu erhalten und an das Leid dieser Familie zu erinnern. Darüber hinaus werden dreimal im Jahr (vor dem Patronatsfest, vor Kirmes und vor der Reichspogromnacht) die Stolpersteine in der Bachstraße gepflegt.

Am 13.08.2018 wurde in Rhöndorf zum ersten Mal der Freundschaftspokal, 25 Jahre Freundschaft St. Hub. Rhödorf und St. Seb Leubsdorf,aufgeschossen. Dieser wurde von den Rhöndorfer Schützen gestiftet , um die tolle Freundschaft zu erhalten und zu vertiefen. Zu dem stiftet der Präsident der Rhöndorfer Schützen, in seiner Amtszeit, jedes Jahr eine Herrentorte für den besten Schützen. Der Freundschaftspokal ging super kanpp, mit einem Ring Differenz, an Leubsdorf. Die Torte erhielt ein Schütze aus Rhöndorf. Gekürt wurden die Sieger auf dem Schützenfest in Rhöndorf am 19.08.2018. Die Rhöndorfer werden, so der Präsident, üben, üben, üben, um im nächsten Jahr den Pokal zu gewinnen. Mal gucken, ob das was wird. 

Auf Einladung der Schützenbruderschaft Leubsdorf fand am 09.11.2018 eine Veranstaltung gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Vergessen unserer jüdischen Mitbürger an den Stolpersteinen vor deren ehemaligen Wohnhaus in der Bachstraße statt. Die Schützen haben die Patenschaft über die Leubsdorfer Stolpersteine übernommen. Dies bedeutet nicht nur deren Reinigung und Pflege, sondern auch, ein Zeichen zu setzen gegen das Vergessen und das Leid der jüdischen Leubsdorfer Familie Daniel und Adele Faber mit Sohn Abraham Günter Faber – ganz besonders in diesem Jahr, in dem sich die Pogromnacht zum 80sten Mal jährt.Familie Faber war in Leubsdorf geschätzt und geachtet, hatte hier ihren Lebensmittelpunkt und betrieb die einzige jüdische Metzgerei im Umkreis. Sie unterstützten ärmere Familien im Ort mit Lebensmitteln und Spenden. Die Fabers wurden 1942, gemeinsam mit den Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Linz, nach Ausschwitz deportiert und dort auch im selben Jahr ermordet. Ehrenbürger Heinz Schwarz, Staatsminister a. D., berichtete als Augenzeuge vom bedrückenden Morgen des 10.11.1938, an dem er als Junge das Haus der Familie Faber mit zerbrochenen Scheiben und herauswehenden Gardinen vorfand. Der Lehrer entschied, dass an diesem Morgen, anders als sonst, auf dem Weg zum Rhein, wo der Sportunterricht stattfand, nicht gesungen werden durfte. Eine mutige Entscheidung des Lehrers und eine Geste der Betroffenheit. Heinz Schwarz berichtet, dass heute noch Nachkommen der bereits 1933 nach Amerika ausgewanderten Familienmitglieder der Familie Faber in Israel in der Nähe von Haifa leben und er immer noch einen guten und engen Kontakt pflegt.Für die Schützen ist es gerade in der jetzigen Zeit wichtig, öffentlich Stellung gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zu beziehen. Brudermeister Alexander Knopp: „Wir als Leubsdorfer Schützen haben gemäß unseren Grundsätzen den wichtigen Auftrag, für Glaube, Sitte und Heimat einzutreten. Das bedeutet, dass wir unsere Heimat vor jedweder Art von rechtem Gedankengut schützen und den Glauben und die Sitte aller Menschen achten, respektieren und dafür einstehen werden. Es sollte unser aller Bestreben sein, dass sich die furchtbare Geschichte von 1933 bis 1945 in all ihren Facetten niemals wiederholt!“ Er dankte allen Anwesenden für das durch ihre Teilnahme abgegebene Statement.  


Schützenkönige unserer Bruderschaft Seitenanfang
   
1925  Johann Ehlen
1926  Anton Nies
1927 Hubert Prangenberg
1928 Josef Pertzborn
1929 Heinrich Ehlen
1930 Hillarius Schütz
1931 Heinrich Schwarz
1932 (Eintrag im Protokollbuch: In Anbetracht der wirtschaftlichen Not fiel das Schützenfest 1932 auf einstimmigen Versammlungsbeschluss vom 17.04.1932 aus.)
1933    Johann Faßbender
1934    Josef Schneider I
1935  Josef Schneider I
1936 Karl Konzen
1937 Anton Nies
1938 Josef Faßbender
Von 1938 bis 1951 ruhte das Vereinsleben gemäß Beschluss der Versammlung vom
17.12.1938.
1952 Theo Nies
1953 Wilhelm Krings
1954  Hans Schmeja
1955 Willi Gemünd
1956 Theo Nies
1957 Theo Füllenbach
1958 Alex Beckers
1959 Willi Gemünd
1960 Franz Josef Honnef
1961 Manfred Thiel
1962 Andreas Hörsch
1963 Schützenfest ist ausgefallen.
1964 Josef Hoppen
1965 Anton Schwarz
1966 Gottfried Bischof
1967 Günter Runkel
1968 Andreas Hörsch
1969 Heinz-Johann Ehlen
1970 Leider nicht mehr nachvollziehbar.
1971 Heinz-Robert Hauschild
1972 Franz Schwarz
Anmerkung:
Von Januar 1973 bis April 1976 fehlen aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen die Protokollbücher  der Schützenbruderschaft. Sofern noch möglich, wurden die Könige über die Münzen der Königskette ermittelt!
1973 Franz Schwarz
1974 Leider nicht mehr nachvollziehbar.
1975 Fredi Flesche
1976 Erhard Schäfer
1977 Alex Beckers
1978 Willi Schmidt
1979 Anton Klockner
1980 Hans-Georg Preiß
1981 Werner Ehlen
1982 Erich Schumacher
1983 Herbert Ecker
1984 Ferdinand Krebs
1985 Heinz-Johann Ehlen
1986 Werner Ehlen
1987 Manfred Lorscheid
1988 Erich Schumacher
1989 Heinz-Johann Ehlen
1990 Inge Ecker
1991 Benno Gräf
1992 Günter Ecker
1993 Erich Schumacher
1994 Elke Gräf
1995 Mario Kröll
1996 Susanne Ehlen
1997 Brunhilde Winkelbach
1998 Werner Ehlen
1999 Willi Schmidt
2000 Hans-Georg Preiß
2001 Nicole Arndt

2002

Uwe Iserhardt
2003 Stefan Rieke
2004 Jörg Weidenbach
2005 Uwe Iserhardt
2006 Jörg Weidenbach
2007 Birgit Iserhardt
2008 Alexander Knopp
2009 Brunhilde Winkelbach
2010 Stefan Rieke
2011 Jörg Weidenbach
2012 Paula Lorscheid
2013 Werner Ehlen (Kaiser)
2014 Manfred Lorscheid
2015 Sebastian Stümper
2016 Frank Heidgen
2017 Uwe Iserhardt  
2018 Jörg Weidenbach (Kaiser)

Schützenkönigswürden außerhalb der Schützenbruderschaft Seitenanfang
   
Bezirkskönige:  
1969 Heinz-Johann Ehlen
1972    Erhard Schäfer
1989  Werner Ehlen
1991 Uwe Iserhardt
1997 Heinz-Johann Ehlen
2003 Uwe Iserhardt
2004 Horst Winkelbach
2014 Manfred Lorscheid
2016 Jörg Weidenbach
   
1952 stiftete unsere Schützenbruderschaft dem Bezirk Linz - Neuwied eine Wanderkette für Mannschaften, die an den Bezirksschützenfesten ausgeschossen wird. Laut Protokoll vom 28. Mai 1952 hatte der hochwürdige Herr Pastor Lellmann dankenswerter Weise einen Betrag für diese Kette zugesagt.
Beim 1. Bezirksschützenfest am 17.08.52 in Leubsdorf ging diese Wanderkette nach Bad Hönningen.
Von Leubsdorfer Schützen wurde die Kette 1962, 1965, 1969, 1977, 1997, 2001, 2006, 2007, 2012 und 2013 gewonnen.
   
Kreiskönige:  
1986 Werner Ehlen
1995 Mario Kröll
2000 Hans-Georg Preiß
2010 Stefan Rieke
   
Diözesankönige:  
1991 Uwe Iserhardt
(geschossen in Gütersloh)
1997 Heinz-Johann Ehlen
(geschossen in Coesfeld)
2004 Horst Winkelbach
(geschossen in Korschenbroich)
   
Europakönig:  
1992 Uwe Iserhardt 
(geschossen in Genk, Belgien)

Schülerprinzen unserer Bruderschaft Seitenanfang
   
1984 Dirk Ehlen
1985 Alexander Knopp
1986 Thorsten Heck
1987 Nicole Kuhn
1988 Nicole Kuhn
1989 Jörg Weidenbach
1990 Jörg Weidenbach
1991 Jörg Weidenbach
1992 Oliver Lahr
1993 Oliver Lahr
1994 Michael Rüssel
1995 Marco Henn
1996 Oliver Kröll
1997 Michael Honnef
1998 Michael Honnef
1999 Michael Honnef
2000 Dominik Krebs
2001 Dominik Krebs

2002

Kevin Hauschild
2003 Sebastian Stümper
2004 Fabian Schultheiß
2005 Dominik Krebs
2006 Kevin Hauschild
2007 André Hömig
2008 Lisa Pöthke
2009 Andreas Becker
2010 Aaron Schwarz
2011 Maribelle Martin-Delgado
2012 Maribelle Martin-Delgado
2013 Maribelle Martin-Delgado
2014 Sebastian Heidgen
2015 Es fand in dem Jahr kein Wettbewerb der Schüler statt.
2016 Til Lorscheid
2017 Es fand in dem Jahr kein Wettbewerb der Schüler statt.
2018 Es fand in dem Jahr kein Wettbewerb der Schüler statt.

Jungschützenprinzen unserer Bruderschaft Seitenanfang
   
1985 Wolfgang Schäfer
1986 Dirk Ehlen
1987 Dirk Ehlen
1988 Dirk Ehlen
1989 Alexander Knopp
1990 Dirk Ehlen
1991 Mario Kröll
1992 Frank Scholz
1993 Jörg Weidenbach
1994 Sandra Hackmann
1995 Jörg Weidenbach
1996 Frank Scholz
1997 Jörg Weidenbach
1998 Jörg Weidenbach
1999 Christian Honnef
2000 Michael Honnef
2001 Oliver Lück

2002

Christoph Schultheiß

2003 Christoph Schultheiß
2004 Es fand in dem Jahr kein Wettbewerb der Jugend statt.
2005 Es fand in dem Jahr kein Wettbewerb der Jugend statt.
2006 Dominik Krebs
2007 Dominik Krebs
2008 Dominik Krebs
2009 Eric Oedingen
2010 Dominik Krebs
2011 Dominik Krebs
2012 Dominik Krebs
2013 Fiona Martin-Delgado
2014 Maribelle Martin-Delgado
2015 Sebastian Heidgen
2016 Sebastian Heidgen
2017 Valentin Haardt
2018 Sebastian Heidgen

Schüler- und Jungschützenprinzenwürden außerhalb der Schützenbruderschaft Seitenanfang
   
Bezirksschülerprinzen:
1983 Kerstin Clemen
1984 Dirk Ehlen
1991 Jörg Weidenbach
2000 Michael Honnef
2002    Dominik Krebs
2006  Dominik Krebs
2008 André Hömig
2009 Lisa Pöthke
2012 Maribelle Martin-Delgado
2017 Til Lorscheid
   
Kreisschülerprinz:
2005 Fabian Schultheiß
   
Diözesanschülerprinzen:
2000 Michael Honnef
2009 Lisa Pöthke
   
Bezirksjungschützenprinzen:
2007 Dominik Krebs
2009 Dominik Krebs
2011 Dominik Krebs
2012 Dominik Krebs
2017 Sebastian Heidgen

Vorsitzende und Brudermeister Seitenanfang
   
bis Sept. 1925 Johann Wagner
1925  -  1938  Karl Konzen
1938  -  1951 Heinrich Ehlen
Wegen der Gewaltherrschaft im Dritten Reich, des II. Weltkrieges und der Nachkriegszeit, ruhte das Vereinsleben von November 1938 bis Juni 1951.
1951  -  1956 Johannes Hömig
1956  -  1968 Heinrich Füllenbach
1968 Heinz-Johann Ehlen
1968  -  1970 Heinz-Robert Hauschild
1970  -  1978 Franz Schwarz
1978  -  1989 Andreas Hörsch
1989  -  2013 Manfred Lorscheid
seit 2013 Alexander Knopp

Präsides unserer Schützenbruderschaft Seitenanfang
   
1925  -  1938  Pfarrer Jakob Raber
1939  -  1954  Pfarrer Josef Lellmann
1955  -  1965 Pfarrer Michael Kirchoff
1966  -  1970 Pfarrer Otto Berberich
1970  -  1974  Pater Josef Buse
1974  -  1977 Pfarrer Franz Josef Biesel
1977  Pfarrer i. R. Heinrich Schneider
1978 Vikar Franz Schulte
1979  -  1981 Dechant Winfried Mosmann
1982  -  1987 Pfarrer i. R. Josef Schmidt
1987  -  1988 Vikar Joachim Deimann
1988  -  1993 Vikar Hans Edmund Kieren-Ehses
1993  -  2011 Pfarrer Franz Kiefer
August - November 2011 vakant
seit Dezember 2011 Pfarrer Christian Scheinost

 schuetzenverein-leubsdorf@t-online.de